INSTITUT FÜR

SOZIALWISSENSCHAFTEN


Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

Aktuelle Mitteilungen aus dem Institut

Immer ungleicher? Sozialwissenschaftliche Beiträge zu einer aktuellen Debatte

Die Ringvorlesung im Sommersemester 2017 des Instituts für Sozialwissenschaften beleuchtet verschiedene Aspekte der Ungleichheit. Die Veranstaltungsreihe beginnt am 12. April 2017 um 18 Uhr im Raum 15/128. Es spricht Prof. Dr. Olaf Groh-Samberg von der Universität Bremen über „Alte und neue Dynamiken sozialer Ungleichheit“.

Die Veranstaltungen der Ringvorlesung finden jeweils Mittwochs zwischen dem 12. April und 22. Juni von 18:00-20:00 Uhr in der Seminarstr. 20(EW-Gebäude), Raum 15/128, statt.

Veranstaltungsplan der Ringvorlesung im Sommersemester 2017:

Immer ungleicher? Sozialwissenschaftliche Beiträge zu einer aktuellen Debatte

Seminarstraße 20, Raum 15 /128  Mittwochs, 18:00 – 20:00 Uhr


12. April
Alte und neue Dynamiken sozialer Ungleichheit
Prof. Dr. Olaf Groh-Samberg, Universität Bremen

19. April
Wer profitiert von alternativen Bildungswegen? Alles eine Frage des
Blickwinkels. Eine differenzierte Analyse sozialer Herkunftsaffekte und
alternativer Wege zur Hochschulreife
Prof. Dr. Sandra Buchholz, Universität Bamberg

26. April
Dynamiken prekärer Beschäftigung im Lebenslauf
Prof. Dr. Katrin Golsch, Universität Osnabrück

03. Mai
Nur die Leistung zählt!? Die Bedeutung der sozialen Herkunft für den Zugang
zur Wissenschaftselite
Dr. Angela Graf, Universität München

10. Mai
Was im Armuts- und Reichtumsbericht fehlt. Die ungleiche Responsivität
der deutschen Politik
Prof. Dr. Armin Schäfer, Universität Osnabrück

17. Mai
Migration und Globale Ungleichheit
Prof. Dr. Helen Schwenken, Universität Osnabrück

31. Mai
Neue Unübersichtlichkeiten in den Geschlechterarrangements. Über das
Verhältnis von Wandel, Beharrung und (Re)Traditionalisierung
Prof. Dr. Birgit Riegraf, Universität Paderborn

07. Juni
Ungleiche politische Partizipation
Prof. Dr. Sigrid Roßteutscher, Goethe-Universität Frankfurt

14. Juni
Ungleiche deskriptive Repräsentation: Der Einfluss der innerparteilichen
Kandidatenauswahl
Prof. Dr. Marion Reiser, Leuphana-Universität Lüneburg

21. Juni
Ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit in Postwachstumsgesellschaften
Dr. Martin Fritz, Universität Bielefeld

22. Juni
Globale Ungleichheiten – eine relationale Perspektive
Prof. Dr. Manuela Boatcă, Universität Freiburg


Leitung der Ringvorlesung: Prof. Dr. Katrin Golsch, Prof. Dr. Hajo Holst, Prof. Dr. Armin Schäfer, Prof. Dr. Helen Schwenken

DFG fördert wissenschaftliches Netzwerk

Ab dem 01.03.2017 fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft das von Dr. Fran Osrecki beantragte wissenschaftliche Netzwerk „Die Soziologie soziologischen Wissens: Neue Wege eines Forschungsprogramms“. Wissenschaftliche Netzwerke ermöglichen es NachwuchswissenschafterInnen, sich über einen Zeitraum von drei Jahren regelmäßig zu Workshops zu treffen und zusammen mit eingeladenen ExpertInnen ein gemeinsames Forschungsthema zu besprechen und weiterzuentwickeln. Thema dieses Netzwerks ist eine wissenschaftssoziologische Perspektive auf die Soziologie: wie gestalten sich Karrieren von SoziologInnen, wie sind Paradigmenwechsel in der Soziologie strukturiert, wie verändern neue Methoden soziologisches Wissen und wie kommuniziert die Soziologie mit außenwissenschaftlichen Publika. Im Abstand von jeweils sechs Monaten sind hierzu insgesamt sechs Treffen in Osnabrück, Berlin und München geplant. Zu den eingeladenen Gästen zählen, unter anderem, Andrew Abbott, Michele Lamont und Richard Münch.

apl. Prof. Dr. Carmen Schmidt, neue Vizepräsidentin der Deutsch-Japanischen Gesellschaft für Sozialwissenschaften (GJSSS)

Die  Sprecherin der Forschungsstelle Japan des Fachbereichs Kultur- und Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück, Apl. Prof. Dr. Carmen Schmidt, ist neue Vizepräsidentin der Deutsch-Japanischen Gesellschaft für Sozialwissenschaften e.V., GJSSS.

Die 1989 in Tokyo gegründete Vereinigung  umfasst zu etwa gleichen Teilen ausgewiesene deutsche und japanische Sozialwissenschaftler sowie Wissenschaftler aus Nachbardisziplinen, die an sozialwissenschaftlichen Fragen interessiert sind. Gegenwärtig hat die Gesellschaft etwa 80 Mitglieder aus beiden Ländern, sowie eine Zahl fördernder Mitglieder.

Durch ihre verschiedenen Aktivitäten vermittelt die Gesellschaft einzigartige und wichtige Möglichkeiten für den wissenschaftlichen Austausch zwischen deutschen und japanischen Wissenschaftlern und möchte insbesondere dazu beitragen, Kenntnisse über gegenwärtige kulturelle, soziale und psychologische Besonderheiten und Prozesse in Japan und Deutschland zu erweitern und aus vergleichender Perspektive zu analysieren.

„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und bedanke mich bei allen Mitgliedern ganz herzlich für die Wahl“, so Frau Prof. Schmidt, die die nächste Tagung der GJSSS im Frühjahr 2018 an der Universität Osnabrück organisieren wird.