INSTITUT FÜR

SOZIALWISSENSCHAFTEN


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Aktuelle Mitteilungen aus dem Institut

DFG fördert wissenschaftliches Netzwerk

Ab dem 01.03.2017 fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft das von Dr. Fran Osrecki beantragte wissenschaftliche Netzwerk „Die Soziologie soziologischen Wissens: Neue Wege eines Forschungsprogramms“. Wissenschaftliche Netzwerke ermöglichen es NachwuchswissenschafterInnen, sich über einen Zeitraum von drei Jahren regelmäßig zu Workshops zu treffen und zusammen mit eingeladenen ExpertInnen ein gemeinsames Forschungsthema zu besprechen und weiterzuentwickeln. Thema dieses Netzwerks ist eine wissenschaftssoziologische Perspektive auf die Soziologie: wie gestalten sich Karrieren von SoziologInnen, wie sind Paradigmenwechsel in der Soziologie strukturiert, wie verändern neue Methoden soziologisches Wissen und wie kommuniziert die Soziologie mit außenwissenschaftlichen Publika. Im Abstand von jeweils sechs Monaten sind hierzu insgesamt sechs Treffen in Osnabrück, Berlin und München geplant. Zu den eingeladenen Gästen zählen, unter anderem, Andrew Abbott, Michele Lamont und Richard Münch.

apl. Prof. Dr. Carmen Schmidt, neue Vizepräsidentin der Deutsch-Japanischen Gesellschaft für Sozialwissenschaften (GJSSS)

Die  Sprecherin der Forschungsstelle Japan des Fachbereichs Kultur- und Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück, Apl. Prof. Dr. Carmen Schmidt, ist neue Vizepräsidentin der Deutsch-Japanischen Gesellschaft für Sozialwissenschaften e.V., GJSSS.

Die 1989 in Tokyo gegründete Vereinigung  umfasst zu etwa gleichen Teilen ausgewiesene deutsche und japanische Sozialwissenschaftler sowie Wissenschaftler aus Nachbardisziplinen, die an sozialwissenschaftlichen Fragen interessiert sind. Gegenwärtig hat die Gesellschaft etwa 80 Mitglieder aus beiden Ländern, sowie eine Zahl fördernder Mitglieder.

Durch ihre verschiedenen Aktivitäten vermittelt die Gesellschaft einzigartige und wichtige Möglichkeiten für den wissenschaftlichen Austausch zwischen deutschen und japanischen Wissenschaftlern und möchte insbesondere dazu beitragen, Kenntnisse über gegenwärtige kulturelle, soziale und psychologische Besonderheiten und Prozesse in Japan und Deutschland zu erweitern und aus vergleichender Perspektive zu analysieren.

„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und bedanke mich bei allen Mitgliedern ganz herzlich für die Wahl“, so Frau Prof. Schmidt, die die nächste Tagung der GJSSS im Frühjahr 2018 an der Universität Osnabrück organisieren wird.