INSTITUT FÜR

SOZIALWISSENSCHAFTEN


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Aktuelle Mitteilungen aus dem Institut

Jahresendgrüße aus dem Institutsvorstand

Liebe Studierende,

ein für uns alle und für alle Lebensbereiche ungewöhnliches, schwieriges Jahr 2020 geht zu Ende. Deutschland befindet sich erneut im Lockdown, aber immerhin Ihre Universität und das Institut für Sozialwissenschaft nicht! Wir sind froh, dass wir Ihnen zumindest digital Lehre, Beratung und Unterstützung anbieten können. Ohne Zweifel: Das ist auch unsere Verpflichtung und Aufgabe, die wir gerade in diesen Zeiten engagiert erfüllen sollten! Gleichwohl setzte der Prozess ein zügiges Umdenken aller Beteiligten voraus: Im März/April mussten die Lehrenden ohne Vorwarnung innerhalb weniger Wochen – unter großen Fragezeichen – auf digitale Lehre umschalten, digitale Tools mussten erkundet und erlernt werden, Lerninhalte anders aufbereitet und gestaltet sowie Kommunikation neu entwickelt werden. Im Rückblick ist es für mich erstaunlich, wie dies – trotz aller Probleme und Unzulänglichkeiten – leidlich gut funktioniert hat. Im Wintersemester bewegen sich Lehrende wie Studierende vermutlich etwas routinierter und gelassener durch die virtuellen BBB-Räume. Die Lehrenden freuen sich, wenn öfter mal Kameras der Studierenden angeschaltet sind und sich Lehre nicht wie eine Radiosendung (ohne Musik) anfühlt; Sie als Studierende freuen sich vermutlich, wenn Lehrende geländesicherer durch die digitalen Tools navigieren können, sich kreative Methoden zur Interaktivität einfallen lassen oder kleinere Erklär-Videos zur Verfügung stellen.

Insofern haben wir – ungewollt – alle in diesem Jahr eine ziemlich steile Lernkurve hingelegt, deren Wert wir möglicherweise erst in den kommenden Jahren ermessen werden. Denn die Arbeitswelt, in die wir Sie als Absolvent*innen entlassen, wird sich nach Covid-19 in vielen Bereichen drastisch verändern und digitaler werden – auch da können die Erfahrungen aus dem Online-Studium nicht schaden. Ich fürchte allerdings, dass wir noch ein weiteres Semester die Gelegenheit dazu haben, unsere Erfahrungen auszubauen. Wir planen am Institut für Sommersemester 2021 erneut ein Digitalsemester – in der Hoffnung dann ab Wintersemester 2021/22 wieder sukzessive in die frühere „Normalität“ zurückkehren zu können. Letzteres wird schlicht vom Impfniveau der Gesamtbevölkerung abhängen.

Ich danke Ihnen jedenfalls für Ihr Engagement, auch für die Geduld und Nachsicht, die Sie mitunter für uns aufbringen mussten. Für die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel wünschen wir Ihnen alles Gute, vor allem Gesundheit und möglichst etwas „Digital Detox“. Tanken Sie Kraft und Energie für die letzten Wochen im Semester, achten Sie in diesen Zeiten besonders auf sich und Ihr soziales Umfeld.

Herzliche Grüße

Ihr

Prof. Dr. Ulrich Schneckener

Direktor, Institut für Sozialwissenschaften

Ringveranstaltung „Praxisfelder in den Sozialwissenschaften“ – Start schon im Januar 2021!

Viele Studierende haben aktuell Probleme, Praktikumsplätze für Pflichtpraktika zu finden, oder möchten und können unter den Bedingungen der Corona-Pandemie kein Präsenzpraktikum durchführen. Daher haben wir im Institut für Sozialwissenschaften Anerkennungsregelungen für Ersatzleistungen für das Pflichtpraktikum getroffen, so dass die Punkte dafür noch im WS 2020/21 erbracht werden können. Wer möchte, darf aber natürlich weiterhin ganz regulär ein Praktikum machen und auf bekanntem Wege anrechnen lassen.

Die folgenden Regelungen gelten für die Bachelorstudiengänge Sozialwissenschaften, Europäische Studien und 2-Fächer-Bachelor Kernfächer Soziologie und Politikwissenschaften. Praktika in den Masterstudiengängen am Institut für Sozialwissenschaften sind Wahlpflichtleistungen und können daher regulär durch anderweitige Kurse abgedeckt werden. Hier gilt die Ersatzlösung daher nicht.

Die Ersatzregelungen für die insgesamt 9 LP (7 LP für das Praktikum/2 LP für den Bericht), die für das Pflichtpraktikum in den Bachelorstudiengängen vorgesehen sind, sehen zwei grundsätzliche Möglichkeiten vor:

a) Die Anrechnung von anderweitigen Tätigkeiten, wie freiwillige Praktika, zum sozialwissenschaftlichen Berufsfeld passende Nebentätigkeiten oder Ehrenämter, sowie Berufsausbildungen. Hier läuft die Anrechnung analog zu „normalen“ Praktika (siehe Webseite des Praktikumsbüros).

b) Die Leistungspunkte werden über die Ringveranstaltung „Praxisfelder in den Sozialwissenschaften“ im WS 2020/21 erbracht. Hier gibt es zwei Belegungsvarianten:

  1. die vollen 9 LP für das Praktikum werden über die Ringveranstaltung belegt. Dafür sind dann als Studienleistung eine Recherche zu einem Berufsfeld sowie ein Interview mit einem/einer selbst zu rekrutierenden Praxisvertreter*in aus einem Berufsfeld einzureichen (Details zu den Anforderungen gibt es in der Stud.ip Veranstaltung).
  2. 5 LP werden über die Ringveranstaltung abgedeckt. Dafür ist dann eine Recherche zu einem Berufsfeld einzureichen. Die weiteren 4 LP können über eine Studienleistung in einem selbst gewählten Kurs (analog zum Wahlbereich) abgedeckt werden.

Um einen Überblick über die Studierenden zu haben, die die Ersatzleistung in Anspruch nehmen möchten, muss diese – wie bei einem regulären Praktikum – im Vorfeld im Praktikumsbüro angemeldet werden. Schicken Sie das Formular „Praktikumsbestätigung“ per Email an Mareike Tudor und tragen darauf ein, welche anderweitige Tätigkeit als Praktikum angerechnet werden soll, oder in welcher Variante (9 LP oder 5+4 LP) die Ringveranstaltung als Praktikumsersatz belegt wird.

Weitere Informationen zu den Formalien, dem Ablauf und den Anforderungen an die Studienleistungen in der Ringveranstaltung erhalten Sie in der Stud.ip-Veranstaltung. Bitte nehmen Sie am Info-Termin am 06.01.2021, 18:00-20:00 Uhr, teil. Bei Fragen hilft auch hier gerne Mareike Tudor weiter.

Wir freuen uns, Ihnen ein interessantes Angebot zur Berufsfeldorientierung ankündigen zu können: eine digitale Ringveranstaltung mit unterschiedlichen Praxisvertreter*innen aus verschiedenen sozialwissenschaftlichen Berufsfeldern. Die Veranstaltung wird schon am Mittwoch, den 06. Januar 2021, 18-20 Uhr, mit einem Info-Termin zu Ablauf, Formalien und Anrechnung starten. Der erste inhaltliche Termin mit einem Referenten findet am Mittwoch, den 13.01.2021 statt und es ist vorerst ein wöchentlicher Termin bis Ende März geplant. Die Referent*innen stellen sich und ihr Praxisfeld vor und zeigen Berufsmöglichkeiten sowie Einstiegsvoraussetzungen auf und stehen anschließend für Ihre Fragen zur Verfügung. Das Angebot richtet sich an alle interessierten Studierenden des Instituts für Sozialwissenschaften im Bachelor und Master.

Neben dem Besuch aus Interesse sind noch für das Wintersemester 2020/21 mehrere Anrechnungsmöglichkeiten der Ringveranstaltung für Bachelorstudierende vorgesehen:

1. Als Ersatz für das Pflichtpraktikum in den Bachelorstudiengängen Sozialwissenschaften, Europäische Studien und im 2-Fächer Bachelor Kernfächer Soziologie oder Politikwissenschaften (nähere Informationen s.u. „Ersatzregelungen für Pflichtpraktika“)

2. In den Bachelorstudiengängen Sozialwissenschaften und Europäische Studien mit 4 LP im Wahlbereich sowie im 2-Fächer Bachelor Kernfächer Soziologie oder Politikwissenschaften mit 4 LP im Plus-Bereich des 4-Schritte+ als fachbezogene Schlüsselqualifikation.

Details zu den Anrechnungsformalien erhalten Sie in Stud.ip Veranstaltung. Melden Sie sich gerne an:

Stud.ip: Praxisfelder in den Sozialwissenschaften
Mittwoch, 18-20 Uhr
Info-Termin zu Ablauf und Anrechnung: 06.01.2021
Erster Termin mit Praxisvertreter*in: 13.01.2021

Die Zusammenstellung des Programms und aller relevanten Informationen läuft aktuell noch auf Hochtouren. Ein Ablaufplan mit den verschiedenen Praxisfeldern und Referent*innen sowie Informationen zu den Formalien und Anforderungen für Teilnahmenachweise werden in den nächsten Tagen und Wochen in Stud.ip ergänzt. Bei Fragen melden Sie sich gerne bei Mareike Tudor aus dem Büro Auslandsstudium & Praktika.

Ersatzregelungen für Pflichtpraktika

Weihnachtsfeier in Corona-Zeiten: Online-Kochabend im internationalen DRZ-Studiengang

Weihnachtsfeier in Corona-Zeiten: Online-Kochabend im internationalen DRZ-Studiengang

In Gesellschaft kochen und essen geht auch digital - das hat der Online-Kochabend im DRZ-Studiengang gezeigt. Aus den Zutaten, die ein lokaler Gemüsebauer in individuellen Kochboxen geliefert hatte, zauberten die Studierenden des von Sandra Wienand geleiteten Seminars "Academic Writing: Term Papers and Beyond" am Abend des 15.12.2020 verschiedene Wintergerichte: Rosenkohl-Curry, Wirsing-Pasta, Gnocchiauflauf und mehr. Nebem dem gemeinsamen Essen standen ein Voting für die beste Kochdokumentation und das leckerste Gericht auf dem Programm. Darüber hinaus blieb genügend Zeit für den Austausch unter den Studierenden: über das Online-Semester und Kochtraditionen an Weihnachten. Die internationalen Studierenden des Helmut-Schmidt-Programms berichteten von Gerichte aus ihren Heimatländern, die typischerweise im Dezember gegessen werden. Auch wenn alle auf eine Wiederholung als Offline-Kochabend hoffen, bleibt der digitale Kochabend in Pandemiezeiten ein unterhaltsamer Ersatz.

Koordinatorin des Helmut-Schmidt-Programms Sandra Wienand (Mitte) begrüßte die internationalen Studierenden in der Seminarstraße.

Studienstart in Corona-Zeiten: Begrüßung internationaler Stipendiat*innen des „Helmut-Schmidt-Programms“

Lange Flugreisen mit Maske, Corona-Test am Flughafen und mehrere Tage Quarantäne im WG-Zimmer: so sah der Studienstart in Osnabrück für die neuen internationalen Stipendiat*innen des vom DAAD geförderten „Helmut-Schmidt-Programms“ aus. Auch in diesem hybriden Semester begrüßt das Institut für Sozialwissenschaften insgesamt zehn internationale Studierende im Masterstudiengang „Demokratisches Regieren und Zivilgesellschaft“. Zallanda aus Afghanistan, Claudemir aus Brasilien, Andrea und Carlos aus Kolumbien und sechs weitere Studierende aus Afrika, Lateinamerika und Osteuropa starten in das neue Semester und sind schon ganz gespannt auf die virtuelle Lehre. Aber auch das neue Mensa-to-stay-Format wollen sie ausprobieren.

Informationen zum Wintersemester 2020/21

Ein ungewöhnliches, digitales Sommersemester mit vielen Herausforderungen liegt nun hinter uns. Die Umstellung auf einen digitalen Lehrbetrieb war auf allen Seiten mit erheblichem Aufwand verbunden – sowohl Ihnen als auch den Lehrenden wurde sehr viel abverlangt. Für Ihr Engagement, aber auch Ihr Verständnis, welches Sie im Sommersemester gezeigt haben, möchten wir uns bei Ihnen herzlich bedanken.

Leider ist nach aktuellem Stand eine Rückkehr in die gewohnte Präsenzlehre nicht absehbar. Die Universität Osnabrück hat ein "Hybridsemester" angekündigt, um zumindest in einigen – eng begrenzten – Bereichen Präsenzelemente zu ermöglichen. Die Auflagen mit Blick auf Hygiene- und Abstandsregelungen dafür sind nach wie vor sehr hoch, was die Raumkapazitäten an der Uni erheblich einschränkt. Die Hybridlehre wirft zudem Fragen für die Planbarkeit sowie für die Studien- und Lehrorganisation auf, zumal angesichts unserer üblichen Seminargrößen. In Abwägung von Für und Wider haben sich daher die Lehrenden des Instituts für Sozialwissenschaften entschieden, im kommenden Wintersemester die Lehrveranstaltungen erneut in digitaler Form durchführen. Dies dient sowohl Ihrem Schutz als auch dem unserer Mitarbeiter*innen.

Das Wintersemester wird wie vorgesehen am Montag, 19. Oktober 2020, beginnen und Samstag, 6. Februar 2021, enden. In der Regel wird die erste Veranstaltungswoche für organisatorische Fragen genutzt. Bitte informieren Sie sich über das Stud.ip-System über die Seminarpläne, Seminarliteratur, Einrichtungen von (virtuellen) Arbeitsgruppen, Anforderungen für LP sowie weitere Informationen, die Ihnen von den Lehrenden über den geplanten Verlauf der Lehrveranstaltung bereitgestellt werden.

Für die digitale Lehre werden wie im Sommersemester auch primär jene Online-Tools genutzt, die die Universität Osnabrück über das Stud.ip-System bzw. VirtUOS für alle zugänglich bereitstellt. Dies betrifft insbesondere das Video-Konferenz-Tool „Big Blue Button“, welches über das Format „Meetings“ erreichbar ist, aber auch andere interaktive Formate (wie „Blubber“ oder „Forum“). Digitale Live-Interaktionen sollen ausschließlich zu den regulär angekündigten Veranstaltungszeiten stattfinden.

Lehre in digitalem Format, gerade auch mit Blick auf Online-Interaktionen, funktioniert für beide Seiten nur dann gewinnbringend, wenn eine gewisse Verbindlichkeit in der Teilnahme besteht und Sie sich auch online aktiv beteiligen. Sollten Sie – angesichts der Umstände und entgegen Ihrer bisherigen Planung – Ihren Studienplan ändern und Seminare auf spätere Semester schieben wollen, tragen Sie sich bitte frühzeitig aus den Teilnahmelisten in Stud.ip aus.

Grundsätzlich werden alle Prüfungsformen (u.a. Klausur, Hausarbeit, Referat mit schriftlicher Ausarbeitung, mündliche Prüfung) angeboten, in der Regel in digitaler Form. Über die konkrete Ausgestaltung und das Angebot an Prüfungsformen entscheiden die Lehrenden in ihren Veranstaltungen.

Abschließend muss darauf hingewiesen werden, dass nach wie vor das Gebäude 04 des Instituts für Sozialwissenschaften für Studierende nicht frei zugänglich ist. Die Lehrenden sowie die Sekretariate, Prüfungsämter und Studienbüros sind über E-Mail oder telefonisch erreichbar.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund!

Regelungen zum verpflichten Auslandsaufenthalt im Master „Europäisches Regieren“

Hiermit möchten wir Sie über Regelungen zum verpflichtenden Auslandsaufenthalt informieren, die anlässlich der aktuellen Corona-Pandemie getroffen wurden.

Wer von Ihnen einen Auslandsaufenthalt machen möchte, darf dies tun. Wir stehen, soweit es uns möglich ist, unterstützend zur Seite. Wir raten jedoch davon ab, in Krisen- und Risikogebiete zu reisen.

Studierenden gleich welchen Fachsemesters, die im SoSe 2020 im Master „Europäisches Regieren“ eingeschrieben sind und diesen im Wintersemester 2020/21, im Sommersemester 2021 oder im Wintersemester 2021/22 abschließen, wird der ansonsten obligatorische Auslandsaufenthalt (Auslandsstudium oder Auslandspraktikum) Corona-bedingt erlassen. Bei Anmeldung der Masterarbeit ist in diesem Fall ein formloser Antrag auf Erlass des verpflichtenden Auslandsaufenthaltes beizulegen.

Über alle weiteren Regelungen über diesen Zeitraum hinaus und für folgende Abschlussjahrgänge, kann erst entschieden werden, wenn im Sommer 2021 die dann herrschende Corona-Lage zu beurteilen ist. Sonstige Einzelfallentscheidungen trifft wie gewohnt weiterhin der Prüfungsausschuss.

Sollten Sie geplante Auslandsaufenthalte absagen oder verschieben wollen, teilen Sie dies (sofern noch nicht geschehen) bitte schnellstmöglich dem Büro Auslandsstudium und Praktikum (Mareike Tudor) und dem International Office mit (bei Erasmus-Aufenthalten Laura Rohe, bei Hochschulpartnerschaften Beate Teutloff).

Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an.