INSTITUT FÜR

SOZIALWISSENSCHAFTEN


Navigation und Suche der Universität Osnabrück

International visitors


Hauptinhalt

Topinformationen

Prof. Dr. rer. pol. Ulrich Schneckener

Fachbereich 1: Kultur- und Sozialwissenschaften

49074 Osnabrück

Raum: 04/221
Sprechzeiten: WS 2020/21 Digital n.V.
Tel.: +49 (0) 541 969-4697
E-Mail: ulrich.schneckener@uni-osnabrueck.de

Lehrveranstaltungen

Buchveröffentlichungen

Schneckener, Ulrich/König, Christoph/Wienand, Sandra (2018): Der lange Schatten der Miliz. Zur Persistenz von Gewalt in Kolumbien und Kurdistan-Irak, Frankfurt a.M.: Campus.
Debiel, Tobias/Held, Thomas/Schneckener, Ulrich (eds.) (2016): Peacebuilding in Crisis. Rethinking paradigms and practices of transnational cooperation, London/New York: Routledge.
Schneckener, Ulrich/Scheliha, Arnulf, von/Lienkamp, Andreas/Klagge, Britta (Hg.) (2014): Wettlauf um Ressourcen. Konflikte um Klima, Wasser und Boden, München: Oekom.
Schneckener, Ulrich (2006): Transnationaler Terrorismus, Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
Schneckener, Ulrich (Hg.) (2006): Fragile Staatlichkeit. „States at Risk“ zwischen Stabilität und Scheitern, Baden-Baden: Nomos.
Schneckener, Ulrich/Wolff, Stefan (eds.) (2004): Managing and Settling Ethnic Conflicts. Perspectives on Success and Failure in Europe, Asia and Africa, London/New York: Hurst/Palgrave
Schneckener, Ulrich (2002): Auswege aus dem Bürgerkrieg. Modelle zur Regulierung ethno-nationalistischer Konflikte in Europa, Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

Aufsätze (Auswahl)

Schneckener, Ulrich (2020): 'Ein Europa, das schützt'. Zum Verhältnis von Versicherheitlichung und Politisierung am Beispiel europäischer Sicherheit, in: Zeitschrift für Internationale Beziehungen, 27, 1, 137-150.
Schneckener, Ulrich (2019): Die Individualisierung des Attentats. Zur Charakterisierung der terroristischen Gewaltstrategie des Islamischen Staates in Westeuropa, in: Leviathan, 47, 4, 2019, 445-473.
Hegemann, Hendrik/ Schneckener, Ulrich (2018):  Politicising European security: from technocratic to contentious politics?, in: European Security, 28, 2, 2019, 133-152.
Schneckener, Ulrich (2017): Gegen Rebellen, Rivalen oder Räuber? Zur Rolle von Milizen in Kriegen und fragilen Staaten, in: Ehrhart, Hans-Georg (Hg.): Krieg im 21. Jahrhundert, Baden-Baden: Nomos, S. 185-212.
Schneckener, Ulrich (2017): Militias and the politics of legitimacy, in: Small Wars & Insurgencies, 28, 4-5, S. 799-811.
Schneckener, Ulrich (2016): Hybrider Krieg in Zeiten der Geopolitik? Zur Deutung und Charakterisierung des Donbass-Konflikts, in: Politische Vierteljahresschrift, 57, 4, S. 586-613.
Schneckener, Ulrich (2016): “Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern”: Zum staatlichen Umgang mit dem Terrorrisiko, in: Abels, Gabriele (Hg.): Vorsicht Sicherheit. Legitimationsprobleme der Ordnung von Freiheit, Baden-Baden: Nomos, S. 99-115.
Schneckener, Ulrich (2016): Peacebuilding in crisis? Debating peacebuilding paradigms and practices, in: Debiel, Tobias/Held, Thomas/Schneckener, Ulrich: Peacebuilding in Crisis, London/New York: Routledge, S. 1-20.
Schlichte, Klaus/ Schneckener, Ulrich (2015): Armed Groups and the Politics of Legitimacy, in: Civil Wars, 17, 4, S. 409-424.
Schneckener, Ulrich (2015): Status-quo-orientierte Gewalt? Zur Charakterisierung von Milizen, in: Sicherheit + Frieden, 33, 4, S. 173-179.
Schneckener, Ulrich (2014): Das Dilemma der Milizen. Ukrainische Freiwilligenbataillone und das Gewaltmonopol, in: Osteuropa, 64. Jg., 9-10, S. 135-146.
Schneckener, Ulrich (2014): Kontexte von Securitization: Knappheit, Überfluss und Abhängigkeit von natürlichen Ressourcen, in: Schneckener, Ulrich/Scheliha, Arnulf von/Lienkamp, Andreas/Klagge, Britta (Hg.): Kooperation oder Konflikte um Ressourcen, Freiburg: Oekom-Verlag, S. 11-31.
Schneckener, Ulrich (2013): Bedingt abwehrbereit. Politische und administrative Reaktionsmuster auf das „Terrorrisiko“, in: Daase, Christopher/Engert, Stefan/Jung, Julian (Hg.): Verunsicherte Gesellschaft, überforderter Staat. Zum Wandel der Sicherheitskultur, Frankfurt: Campus, 35-55.

Areas of Research/Forschungsgebiete

Theorien und Konzepte der Internationalen Beziehungen; Formen des Globalen Regierens; Europäische Sicherheitspolitik; Friedens- und Konfliktforschung, insb. internationale Konfliktbearbeitung sowie internationales State- und Peacebuilding, Umgang mit nicht-staatlichen Gewaltakteuren, Terrorismus und Terrorismusbekämpfung.

Forschungsprojekte

"Politisierung europäischer Sicherheit? Politisierungsprozesse in den Bereichen Terrorismusbekämpfung und Grenzsicherheit", Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), gemeinsam mit Dr. Hendrik Hegemann, Laufzeit: 1.5.2018-30.4.2021. 
"Security Governance durch Milizen", Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Laufzeit: 1.10.2012 bis 30.6.2017.
"Nichtstaatliches Konfliktmanagement. Die Rolle von NGOs im Umgang mit nichtstaatlichen Gewaltakteuren", Förderung durch die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF), Laufzeit: 1.8.2008 bis 30.04.2011.

Curriculum Vitae

Beruflicher Werdegang
Seit 1.9.2009 Professor für Internationale Beziehungen & Friedens- und Konfliktforschung, Universität Osnabrück
2006 - 2009 Leiter der Forschungsgruppe "Globale Fragen", Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin
2002 - 2006 Mitarbeiter in der Forschungsgruppe "Globale Fragen", Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin
1996 - 2002 Mitarbeiter am Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS), Universität Bremen

Akademische Abschlüsse
2000 Promotion, Dr. rer. pol., Universität Bremen
1995 Diplom-Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin

Studium
1994-1995 Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin
1993-1994 International Relations, London School of Economics and Political Science
1992-1993 Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin
1991-1992 Politikwissenschaft, Geschichte, Universität Leipzig
1989-1991 Politikwissenschaft, Geschichte, Soziologie, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Preise / Fellowships
2016 Senior Fellow, Käte Hamburger Kolleg, Centre for Global Cooperation Research, Universität Duisburg-Essen (April-September)
2005 Peter Becker-Preis für Friedens- und Konfliktforschung, Philipps-Universität Marburg
2003 DVPW Nachwuchspreis (Beste Dissertation)
2003 Christiane-Rajewski-Preis der Arbeitsgemeinschaft Friedens- und Konfliktforschung (AFK)

Selbstverwaltung/Funktionen an der Universität
4/2019-3/2021 Direktor, Institut für Sozialwissenschaften
4/2015-3/2016 Dekan, Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften
4/2013-3/2015 Dekan, Fachbereich Sozialwissenschaften
Seit 2012 Sprecher, Zentrum für Demokratie- und Friedensforschung (ZeDF)
Seit 2010 Mitglied im Wissenschaftlichen Rat der Osnabrücker Friedensgespräche
Seit 2010 Mitglied des Instituts für Migration und Interkulturelle Studien, Universität Osnabrück

Ämter/Mitgliedschaften (o.ä.)
Seit 2020 Mitglied Internationaler Rat, Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (Wien/Österreich)
Seit 3/2016 Vorsitzender des Vorstandes, Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF)
Seit 2015 Non-Resident Senior Fellow, Stiftung Wissenschaft und Politik, SWP, Berlin
Seit 2014 Mitglied im Forschungsbeirat der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurt, seit 2018 Vorsitzender des Beirates
2014-2018 Mitglied im Forschungsbeirat der Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF), Bonn
Seit 2011 Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift "Die Friedens-Warte. Journal of International Peace and Organization"
Seit 2005 Mitglied im Editorial Board der Zeitschrift "Ethnopolitics"
2013-2016 Mitglied im Stiftungsrat der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF)
2011-2014 Mitglied im Forschungsbeirat der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin.

< zurück