INSTITUT FÜR

SOZIALWISSENSCHAFTEN


Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

Dr. Dimitri Mader

Fachbereich 1: Kultur- und Sozialwissenschaften

49074 Osnabrück

Raum:
Sprechzeiten:
Tel.:
E-Mail: dimitri.mader@uni-osnabrueck.de

Allgemeine Forschungsinteressen sind: Kritische Gesellschaftstheorie, Sozialphilosophie, Sozialtheorie und soziologische Theorie (besonders Critical Realism, Praxistheorie, materialistische Ansätze); die Rolle von Normativität und Kritik in den Sozialwissenschaften; Materialität, Artefakte und Technik als Elemente des Sozialen; Analyse von Macht- und Herrschaftsordnungen in Organisationen; Klassentheorien; feministische Theorie; qualitative Sozialforschung

Gegenwärtige Forschungstätigkeiten zu: Handlunspraktische Dilemmata und Paradoxien der Nachhaltigkeit; klassenbedingte Erfahrungen von Digitalisierung in der Arbeit; Handlungsfähigkeit, Macht und Herrschaft in der Erwerbsarbeit

Dr. Dimitri Mader ist seit 01.01.2021 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialwissenschaften der Uni Osnabrück. Zudem arbeitet er im Projekt "Dilemmata der Nachhaltigkeit zwischen Evaluation und Reflexion" (Verbundforschungsprojekt der Volkswagenstifung) mit. Zuvor war er Lehrstuhlmitarbeiter bei Prof. Dr. Anna Henkel an der Leuphana Universität Lüneburg sowie vier Jahre als Doktorand und wiss. Mitarbeiter in der DFG-Kollegforscher*innengruppe „Postwachstumsgesellschaften“ in Jena tätig. Er hat Magister Philosophie, Soziologie und Gender Studies in Berlin studiert und bei Hartmut Rosa in Jena promoviert. Titel der Dissertation: Zum Verhältnis von Herrschaft und Selbstbestimmung in der Lohnarbeit. Eine Rekonstruktion betrieblicher Herrschaftsordnungen auf der Grundlage einer kritischen Sozialtheorie von Herrschaft und Handlungsfähigkeit und einer qualitativen Sekundärauswertung arbeitssoziologischer Betriebsfallstudien

Beträge in Fachzeitschriften mit Peer-Review-Verfahren

Mader, Dimitri (2016): Theorizing Agency and Domination through a Critical Realist Perspective on Gender Positionality. In: Journal of Critical Realism 15:5, S. 440-457. (Wiederabdruck in: Gunnarsson, Lena; Martinez Dy, Angely; Van Ingen, Michiel (2018) (Hg.): Gender, Feminism and Critical Realism. Exchanges, Challenges, Synergies. London and New York: Routledge, S. 8-25.)

Beträge in Sammelbänden

Mader, Dimitri (2018): Critical Realism. Arbeit. Zur Verselbständigung des Sozialen am Beispiel der Industrie 4.0. In: Henkel, Anna (Hg.): 10 Min Soziologie. Materialität. Bielefeld: Transcript, S. 67-81.

Mader, Dimitri; Lindner, Urs; Pühretmayer, Hans (2017): Einleitung. Critical Realism als Philosophie der Sozialwissenschaften. In: Lindner, Urs; Mader, Dimitri (Hg.): Critical Realism meets kritische Sozialtheorie. Bielefeld: Transcript, S. 7-73.

Mader, Dimitri (2013): „Conditioning is not determinism“. Margaret S. Archers Agency-Theorie und die herrschaftsförmige Einschränkung von Handlungsfähigkeit durch Geschlecht und Klasse. In: Kallenberg, Vera; Mayer, Jennifer; Müller, Johanna M. (Hg.): Intersectionality und Kritik. Neue Perspektiven für alte Fragen. Wiesbaden: Springer, S. 219-243.

Herausgeberbände

Lindner, Urs; Mader, Dimitri (Hg.) (2017): Critical Realism meets kritische Sozialtheorie. Erklärung und Kritik in den Sozialwissenschaften. Bielefeld: Transcript.

Rezensionen

Rezension zu: Nachtwey, Oliver (2016): Die Abstiegsgesellschaft. Über das Aufbegehren in der regressiven Moderne. Berlin: Suhrkamp. In: Soziologische Revue 40:2 (2017), S. 254–258.

Working Paper

Sparsam, Jan; Eversberg, Dennis; Haubner, Tine; Mader, Dimitri; Muraca, Barbara; Pahl, Hanno (2014): The renewal of a critical theory of capitalism and crisis – a comment on Nancy Fraser's interpretation of Polanyi's work. Working Paper 7/2014 der DFG-KollegforscherInnengruppe Postwachstumsgesellschaften. Online: http://www.kolleg-postwachstum.de/sozwgmedia/dokumente/WorkingPaper/wp7_2014.pdf

< zurück