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Aktuelles

WICHTIG: Sprechstunden im Wintersemester

Im Wintersemester 2020/2021 finden Sprechstunden bei Ulrike Krause, Nadine Segadlo und Inga Zimmermann online via BigBlueButton statt. Termine können via StudIP reserviert werden

Sprechstunden bei Ulrike Krause: zweiwöchentlich, Dienstags 16:30-17:30 Uhr und nach Vereinbarung

Sprechstunde bei Nadine Segadlo: zweiwöchentlich, Dienstags 16:30-17:30 Uhr und nach Vereinbarung

Sprechstunde bei Inga Zimmermann: zweiwöchentlich, Mittwochs 16 - 17 Uhr und nach Vereinbarung

Bitte melden Sie sich auf StudIP für Sprechstunden an.

02.10.2020 Kurzer Beitrag zu Auswirkungen von COVID auf Geflüchtete erschienen

Im open access veröffentlichten Band "COVID-Kaleidoskop I. Wie die Krise die Ungleichheit verschärft" herausgegeben von BEIGEWUM ist ein kurzer Beitrag von Ulrike Krause über "Was bedeutet COVID für Geflüchtete weltweit?" erschienen. 

Der Band ist online zugänglich: Link

01.10.2020 Online Paneldiskussion im Rahmen des FFVT Projekts

Im Rahmen des Verbundvorhabens "Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer" gefördert von dem BMBF findet am 1.10 eine Paneldiskussion unter dem Titel "About the Non/Sense of Distinguishing between Migrants and Refugees" statt. 

Zusammenfassung: "In this panel debate, we aim to shed light on the diverse legal, scholarly and discursive practices and carve out lines of controversies to better understand the reasoning behind the different approaches. We have invited three distinguished guests from different disciplines, namely em. Prof Roger Zetter at the Refugee Studies Centre at University of Oxford, Prof Heaven Crawley, Centre for Trust, Peace and Social Relations at Coventry University and Dr Dana Schmalz, Max Planck Institute for Comparative Public Law and International Law, Heidelberg/Berlin."

Moderation: Franck Düvell und Ulrike Krause

Weitere Informationen zur Paneldiskussion: Link

Informationen zu FFVT: Link und Link

24.09.2020 Kapitel zu Wissenstransfer und Forschungsethik erschienen

Im Sammelband "Wissensmobilisierung und Transfer in der Fluchtforschung: Kommunikation, Beratung und gemeinsames Forschungshandeln" herausgegeben von Monika Gonser, Karin Zimmer, Nicola Mühlhäußer und Danielle Gluns ist ein Kapitel von Cordula von Denkowski und Ulrike Krause erschienen. 

Literaturangaben: Krause, Ulrike und von Denkowski, Cordula (2020), 'Transfer of Knowledge for and with Whom? Ethical Reflections on Participatory Research with Displaced People', in Monika Gonser, et al. (hg.) Wissensmobilisierung und Transfer in der Fluchtforschung: Kommunikation, Beratung und gemeinsames Forschungshandeln (Münster: Waxmann Verlag), 137-149.

Das Buch ist Open Access erschienen und online zugänglich.

23.09.2020 Aktuelle Ausgabe der Z'Flucht erschienen

Kürzlich ist die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung erschienen, die von Marcel Berlinghoff, J. Olaf Kleist, Ulrike Krause und Jochen Oltmer in Verbindung mit dem Netzwerk Fluchtforschung e.V. herausgegeben wird.

Die Beiträge sind zugänglich online.

21.09.2020 Blogbeitrag anlässlich des Weltfriedenstags erschienen

Anlässlich des heutigen Weltfriedenstags ist ein Beitrag von Nadine Segadlo und Ulrike Krause mit dem Titel "Welche Bedeutungen hat Frieden für Geflüchtete?" im FluchtforschungsBlog erschienen. Der Beitrag knüpft an das Forschungsprojekt "Frauen, Flucht – und Frieden? Friedensfördernde Praktiken von Frauen in Flüchtlingslagern" an, das von der Deutschen Stiftung Friedensforschung gefördert wird. 

Abstract: Anlässlich des Weltfriedenstags am 21. September gehen wir in diesem Beitrag der Frage nach, welche Rolle eigentlich Frieden in wissenschaftlichen Debatten über konfliktbedingte Flucht spielt. Wir reflektieren die Forschungen und zeigen, dass vielfältige wichtige Beiträge erschienen sind, die zu einem besseren Verständnis der Zusammenhänge von Konflikt und Flucht beigetragen haben. Jedoch bleibt Frieden in diesem Kontext nach wie vor ein unzureichend bearbeitetes Feld.

Zugang zum Beitrag: Link

17.-19.09.2020 3. Konferenz des Netzwerks Fluchtforschung e.V.

Vom 17. bis 19.09.2020 findet die 3. Konferenz des Netzwerks Fluchtforschung e.V. in digitaler Form statt. Die Konferenz ist ausgerichtet von Prof. Dr. Nadia Kutscher der Universität zu Köln und wird in Kooperation mit dem Verbundprojekt "Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer" (FFVT, gefördert von dem BMBF) durchgeführt. Das Programm der Konferenz ist mit insgesamt 98 Einzelveranstaltungen sehr umfassend. Beitragende in 49 Ländern und insgesamt 944 Teilnehmende aus Wissenschaft, Politik und Praxis versprechen weitreichende Diskussionen. 

Ulrike Krause, Nadine Segadlo und Hannah Schmidt sind in diversen Veranstaltungen zu Gender, Forschungsethik, Flüchtlingslager und Flüchtlingspolitiken involviert. Ulrike Krause ist zudem zweite Vorsitzende des Netzwerks Fluchtforschung e.V.

Angaben zu Konferenz und zum Programm: Link

Informationen zu FFVT: Link und Link

21.08.2020 Neue Publikation

Kürzlich ist ein Artikel über flexible Ethikgremien in der Zeitschrift Soziale Probleme open access erschienen, den Ulrike Krause mit Timothy Williams verfasst hat.

Krause, Ulrike und Williams, Timothy (2020), 'Flexible Ethikgremien. Impulse zur Institutionalisierung ethisch verantwortlicher Feldforschung in der Konflikt- und Fluchtforschung', Soziale Probleme, published online first: Link.

16.07.2020 Sprechstunde in der vorlesungsfreien Zeit

Termine für die Sprechstunde bei Ulrike Krause finden in der vorlesungsfreien Zeit am 21.07.2020, 11.08.2020, 01.09.2020 und 22.09.2020 jeweils 17:00 - 18:00 Uhr online sowie nach Bedarf und Absprache statt. Bitte melden Sie sich via StudIP an. 

20.06.2020 Blogbeitrag anlässlich des Weltflüchtlingstags

Anlässlich des Weltflüchtlingstags veröffentlicht UNHCR jährlich einen Bericht über die globalen Trends, den Ulrike Krause gemeinsam mit Marcus Engler in einem Beitrag auf dem FluchtforschungsBlog näher betrachtet haben. Es wird nicht nur argumentiert, dass sich Entwicklungen der letzten Jahre auf problematische Weise fortsetzen, sondern auch die "Macht der Zahlen" kritisch hinterfragt.

Der Beitrag ist auf dem FluchtforschungsBlog zugänglich: Link.

30.05.2020 Neue Reihe über Folgen von COVID-19 auf dem FluchtforschungsBlog

Wie wirkt die COVID-19 Pandemie auf Geflüchtete und Flucht weltweit? Wie bewältigen die Menschen die entstehenden Herausforderungen? Wie reagieren Regierungen, internationale und zivilgesellschaftliche Organisationen sowie andere Akteur*innen im globalen Flüchtlingsschutz auf die Pandemie? Ausgehend von diesen Fragen wird auf dem FluchtforschungsBlog eine neue Reihe zu COVID-19 und Flucht begonnen, die von Ulrike Krause initiiert und organisiert ist. Die Beiträge der Reihe widmen sich den jeweiligen Bedingungen von Geflüchteten in verschiedenen Weltregionen.

Link zum Auftaktbeitrag von Ulrike Krause

Link zur Blogreihe

01.05.2020 Sprechstunden im Sommersemester

Im Sommersemester finden Sprechstunden bei Ulrike Krause und Nadine Segadlo dienstags online via BigBlueButton statt.

Sprechstunden bei Ulrike Krause: Dienstags 16-17 Uhr

Sprechstunde bei Nadine Segadlo: Dienstags 15-16 Uhr

Bitte melden Sie sich auf StudIP für Sprechstunden an.

 

20.04.2020 Lehre online

Liebe Studierende, im Sommersemester wird die Lehre online stattfinden. Bitte beachten Sie stets die aktuellen Hinweise und Informationen der Hochschulleitung auf der Homepage der Universität,  des Fachbereichs, des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) und des Instituts für Sozialwissenschaften sowie der Prüfungsämter. Bei Fragen können Sie natürlich auf uns zukommen.

21.02.2020 Neuer Blogbeitrag

Ein neuer Blogbeitrag zur Rolle des Privatsektors im Flüchtlingsschutz ist auf dem FluchtforschungsBlog erschienen.

Ulrike Krause (2020), ‘The private sector’ as the new panacea in refugee protection?, FluchtforschungsBlog, 21.02.2020, Link

Humanitarian and political actors are currently paying significant attention to the roles of ‘the private sector’. In light of difficulties such as limited funding, insufficient aid and the restrictive conditions often faced by refugees in host countries, global policies as well as discussion forums ascribe much potential for improvement to the private sector. But is the private sector really a panacea for issues in refugee aid? By reflecting critically on the current discussion, I question the view of ‘the private sector’ as one entity and address the potential tensions between economic interests and humanitarian principles, the ethics of funding, and the possible consequences of the focus on ‘creating jobs’ for refugees.

14.02.2020 Neue Publikation

Krause, Ulrike (2020), 'Violence Against Women in Camps? Exploring Links between Refugee Camp Conditions and the Prevalence of Violence', in Katharina Crepaz, Ulrich Becker, and Elisabeth Wacker (eds.), Health in Diversity – Diversity in Health: (Forced) Migration, Social Diversification, and Health in a Changing World (Wiesbaden: Springer), 187-208, Link.

Abstract: Although refugee camps are set up to provide protective environments for refugees in host countries, refugees can still be confronted with various risks in such situations of encampment. In this chapter, the forms and scope of gender-based violence against women in camps are explored and their relation to camp conditions are assessed. Based on empirical research, mainly conducted with Congolese refugees in a camp in Uganda, the chapter reveals that sexual violence, domestic violence, and structural discrimination constitute the main forms prevalent in the camp. These occur despite humanitarian projects implemented to protect and assist refugees and especially women and, at times, even precisely because of the particular circumstances that exist in these settings. The limitations imposed by the camp and experienced within it, the hierarchical procedures, and the humanitarian focus placed on women can lead to frustration among refugees and directly or indirectly contribute to violence.

04.02.2020 Vortrag bei Veranstaltung "Humanitarian Reflections"

Ulrike Krause hält einen Vortrag im Rahmen der Veranstaltung "Humanitarian Reflections. Humanitäre Grundsatzfragen aus Sicht von Wissenschaft und Praxis". Die Veranstaltung a, 4.02.2020 wird vom Centre for Humanitarian Action (CHA), Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) und der Universität Siegen in Berlin durchgeführt.

Weitere Informationen hier: Link

29.01.2020 taz berichtet über neues Forschungsprojekt

In der taz ist ein Artikel über das neue Forschungsprojekt "Frauen, Flucht - und Frieden?" gefördert von der Deutschen Stiftung Friedensforschung erschienen. Zugänglich unter diesem Link.

22.01.2020 Buchbesprechung und Diskussion mit Dr. Patrice Poutrus (Universität Erfurt)

Am 22. Januar 2020 findet die Buchbesprechung zu Umkämpftes Asyl: Vom Nachkriegsdeutschlandbis in die Gegenwart von Dr. Patrice Poutrus (Universität Erfurt) mit anschließender Diskussion mit Dr. Johanna Neuhauser (IMIS) und PD Dr. Frank Wolff (IMIS) statt. Zeit und Ort: 22.1.2020, 11-13 Uhr, Universität Osnabrück, IMIS, Neuer Graben 19/21, Raum 03/226, 49074 Osnabrück.

Weitere Informationen: Plakat

21.01.2020 Pressemitteilung zum neuen Forschungsprojekt

Die Universität Osnabrück hat eine Pressemitteilung zum neuen Forschungsprojekt "Frauen, Flucht – und Frieden? Friedensfördernde Praktiken von Frauen in Flüchtlingslagern" veröffentlicht, die Einblicke in die Schwerpunkte und Ziele des Projekts gibt. Die Forschung wird von der Projektmitarbeiterin Nadine Segadlo durchgeführt.

Link zur Pressemitteilung

15.01.2020 Nadine Segadlo als neue wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt

Heute beginnt Nadine Segadlo ihre Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem neuen Forschungsprojekt „Frauen, Flucht – und Frieden? Friedensfördernde Praktiken von Frauen in Flüchtlingslagern“, das von der Deutschen Stiftung Friedensforschung gefördert wird. Anhand empirischer Forschung mit Fallstudie im kenianischen Flüchtlingslager Kakuma widmet sich Nadine Segadlo im Projekt den Fragen, wie geflüchtete Frauen Frieden verstehen, wie sie sich im Lager und bezogen auf Herkunftsregionen für friedvolle Verhältnisse einsetzen möchten sowie welche Möglichkeiten und Grenzen sie in ihren friedensfördernden Praktiken erfahren. Herzlich Willkommen an der Universität Osnabrück.

05.01.2020 Neue Publikation

Schmidt, Hannah and Krause, Ulrike (2019), '(Zu) Versorgende Geflüchtete? Analyse der sozialen Bedeutungen ökonomischer Praktiken von Geflüchteten in Uganda', Soziale Welt, 70 (2), 200-230. Link

Abstract: Wie setzen sich geflüchtete Menschen, die in restriktiven Verhältnissen in Aufnahmeländern im Globalen Süden leben, für wirtschaftliche Stabilität ein und welche sozialen Bedeutungen können ihren Praktiken beigemessen werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Beitrags und wird anhand qualitativer empirischer Forschung mit einem Mehrmethodenansatz in Uganda und einem Agency-Fokus nach Emirbayer und Mische untersucht. Der Beitrag zeigt, dass humanitäre Fördermaßnahmen in Uganda zwar auf die Unterstützung von Geflüchteten teils als wirtschaftliche Akteur*innen abzielen, aber dass die eigens mobilisierten Ressourcen von besonderer Bedeutung für die Menschen sind. Soziale Netzwerke sind ausschlaggebend sowohl für die Aufnahme ökonomischer Praktiken einzelner als auch die daraus folgende Übernahme sozialer und wirtschaftlicher Funktionen anderer Geflüchteter. Auf Grundlage dessen argumentieren wir, dass wirtschaftliche Praktiken unter Geflüchteten den Charakter relationaler Agency haben, indem sich diese durch ihre soziale Verwobenheit konstituieren und reproduzierend wirken.

12.12.2019 Aktuelle Ausgabe der Z'Flucht erschienen

Das Heft 2 des dritten Jahrgangs der Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung ist unter der Schriftenleitung von J. Olaf Kleist und Ulrike Krause erschienen. Die Beiträge der Ausgabe sind online zugänglich.

Die Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung. German Journal of Forced Migration and Refugee Studies (Z’Flucht) ist ein peer-reviewed journal, das wissenschaftliche Beiträge aus unterschiedlichsten Disziplinen zu Fragestellungen der Flucht- und Flüchtlingsforschung veröffentlicht. Sie erscheint zweimal im Jahr im Nomos-Verlag und wird von Marcel Berlinghoff, J. Olaf Kleist, Ulrike Krause und Jochen Oltmer in Verbindung mit dem Netzwerk Fluchtforschung e.V. herausgegeben.

09.12.2019 Vortrag bei Tagung über Gewaltschutz in Geflüchtetenunterkünften

Im Rahmen der Tagung über "Gewaltschutz in Geflüchtetenunterkünften" am 9.12.2019 in Berlin hält Ulrike Krause einen Vortrag über "Kontinuität von Gewalt auf der Flucht".

Link zur Veranstaltung: hier

03.12.2019 Neue Publikation von Inga Zimmermann

Zimmermann, Inga; Rosenow-Williams, Kerstin; Behmer-Prinz, Katharina; Bergedieck, Alina (2019), 'Refugee Protection Standards in Transition: Studying German NGOs and Public Administrations', Refugee Survey Quarterly, Link.

Abstract: From 2014 to 2015, the number of asylum applications increased by 155 per cent in Germany, which has severely altered Germany’s refugee response system. This article analyses resulting local-level changes in the protection standards for refugees. It sheds light on the interplay between municipal and organisational actors in implementing protections concepts and measures for refugee accommodations. The study applies a neo-institutional research framework to explain organisational behaviour at the level of non-governmental organisations and public administration asking how the security needs of refugee women are met at the “street-level bureaucracy”. Through empirical fieldwork, it shows that in 2018, gender-specific protection standards were higher than before 2014 due to mechanisms of regulative, normative and mimetic isomorphism. The joint development of Minimum Standards for the Protection of Refugees and Migrants in Refugee Accommodation Centres in 2016 by the United Nations Children's Fund, the Federal Ministry for Family Affairs, Senior Citizens, Women and Youth and numerous non-governmental organisations has supported this process. The research combines current debates in refugee studies with theoretical concepts from organisational sociology, gender studies and policy research.

29.11.2019 Vortrag beim Vernetzungstreffen zu Genderperspektiven

am 29.11.2019 findet das Vernetzungstreffen zu Genderperspektiven in der DeZIM-Forschungsgemeinschaft über "Wie geschlechtersensibel ist die Migrationsforschung heute?" statt, das von Johanna Neuhauser und Bahar Oghalai organisiert wurde. Im Rahmen des Vernetzungstreffen hat Ulrike Krause einen Vortrag über "Gender = Frauen? Debatten in der Flucht- und Flüchtlingsforschung quer gelesen" gehalten.

22.11.2019 Filmaufführung "We Exist" und Diskussion

Der Dokumentarfilm „We Exist“ wird am Freitag, den 22.11.2019 ab 15:30 Uhr in Gebäude 15 (EW), Raum E10 der Universität Osnabrück aufgeführt.   

Der non-profit Dokumentarfilm „We Exist“ widmet sich Flucht und Geflüchteten im Mittelmeerraum. Er kombiniert die bildlichen Eindrücke mit Musik von Künstler*innen aus Ländern Afrikas und des mittleren Ostens, die ihre Musik für den Film zur Verfügung gestellt und komponiert haben. Der Film hat eine Erzählstruktur, die sich von der klassischen, journalistischen Erzählweise unterscheidet: Er nimmt die Zuschauer*innen an die Hand und geht unter die Haut. Getragen von der Musik führt er Zuschauer*innen an Orte und zu Menschen, die von Flucht geprägt sind (http://www.wexist.org/).

Im Anschluss an die Filmaufführung findet ein Vortrag des Regisseurs Lucian Segura sowie eine Diskussion mit Lucian Segura, Christiane Cannizzo-Marcus (Mitarbeitende, Sektorvorhaben Flucht, GIZ und Mitwirkende am Film) sowie Dr. Hamza Safouane (IMIS, Universität Osnabrück) statt.

Die Veranstaltung ist öffentlich und findet in Kooperation mit Engagement Global statt.

 Weitere Informationen: Programm und Pressemitteilung

19.11.2019 Neuer Blogbeitrag

Krause, Ulrike (2019), 'Alle Jahre wieder? Entwicklungsorientierte Flüchtlingsarbeit vs. Geflüchtete als Akteur*innen', FluchtforschungsBlog, Link.

Die Verbindung von Flüchtlingsschutz mit Entwicklungszusammenarbeit bleibt ein politisch wichtiges Thema. Doch lernen politische Entscheidungstragende aus den Erfahrungen vergangener Ansätze? Der Beitrag beleuchtet die Genese der entwicklungsorientierten Flüchtlingsarbeit kritisch und betrachtet eigene Handlungsstrategien von Geflüchteten in Uganda, die über die humanitären und Entwicklungsprojekte hinausgehen.

08.11.2019 Konferenz zu jungen Migrant*innen und Geflüchteten

Am 11. und 12. November findet "The German-Canadian Conference on Migration & Integration: Young (Forced) Migrants and their Families" an der Universität Osnabrück statt. Die Panels und Vorträge auf der Konferenz konzentrieren sich unter anderem auf Fragen zur Forschung und zum Forschungsstand über junge Migrant*innen und Geflüchtete mit ihren Familien. Betrachtet werden zudem ihre Integration in das jeweilige Schulsystem, ihre Herausforderungen und Bewältigungsstrategien auf der Flucht und in den Aufnahmeländern sowie wirtschaftliche Aspekte und Arbeitsmarktintegration. Im Rahmen der Konferenz halten Forschende primär aus Deutschland und Kanada Vorträge, die sich aber über die Grenzen der beiden Länder hinaus auf Fallbeispiele weltweit beziehen.

Die Konferenz wird von Débora Maehler und Steffen Plötzschke des GESIS - Leibniz Institut für Sozialwissenschaften sowie Ulrike Krause der Universität Osnabrück organisiert und in Kooperation mit Engagement Global und der Jacobs Stiftung durchgeführt

Konferenzprogramm hier und Pressemitteilung hier

26.10.2019 Neue Publikation

Krause, Ulrike and Schmidt, Hannah (2019), 'Refugees as Actors? Critical Reflections on Global Refugee Policies on Self-Reliance and Resilience', Journal of Refugee Studies, Link.

Abstract: Global policies designed to promote the self-reliance and resilience of refugees strive to increase their abilities to deal with hardships; in doing so, they rhetorically shift refugees from the category of ‘vulnerable’ to that of capable actors. This shift as well as policy effects on refugees are at the core of this article. The meanings in global refugee policies, and particularly in UNHCR policies on self-reliance and resilience, are explored through an interpretive analysis. The article shows that, in lieu of the assumed shift, these policies continue to use vulnerability ascriptions and thereby produce binary categories of vulnerable versus self-reliant or resilient refugees. ‘Objective’ criteria are installed that obscure the idea of refugees as self-determined actors and lead to an understanding of them as ‘actors-to-be’. It is ultimately argued that self-reliance and resilience policies support the logic of traditional humanitarian aid and, rather than promoting refugees’ own capabilities, strengthen the power of aid agencies over refugees.

25.09.2019 Workshop zu "Geflüchtete als Humanitäre Akteur*innen"

Im Rahmen des von der Gerda Henkel Stiftung geförderten Projekts "Global Refugee Protection and Local Refugee Engagement" findet am 26. und 27. September ein Workshop zu "Geflüchtete als Humanitäre Akteur*innen". Inputvorträge werden von Hanno Brankamp (Universität Oxford), Philipp Schulz (Universität Bremen) und Hannah Schmidt (Universität Osnabrück und Philipps-Universität Marburg) gehalten. 

19.09.2019 Neue Publikationen

Krause, Ulrike and Bauer, Isabella (2019), 'Geflüchtete Frauen als friedenspolitische Akteurinnen?', FluchtforschungsBlog, Link

Abstract: Was wissen wir eigentlich über die Rolle von geflüchteten Frauen in Friedensprozessen? Anlässlich des Internationalen Tag des Friedens am 21. September gehen wir dieser Frage nach und knüpfen an Debatten in der Friedens- und Konfliktforschung an, die durchaus Überschneidungen zur Flucht- und Flüchtlingsforschung bieten. Im Beitrag zeigen wir, wie Frauen und ihre Belange in der Vergangenheit zumeist unsichtbar geblieben sind. Feministische Studien haben dazu beigetragen, sowohl Gewaltgefahren in Konflikten als auch die wichtigen Rollen von Frauen für Frieden herauszustellen. Ähnlich haben feministische Fluchtstudien Gefahren und Handlungsstrategien von geflüchteten Frauen aufgezeigt. Die Bedeutung von geflüchteten Frauen für Frieden ist allerdings ein weitgehend vernachlässigtes Feld.  

Krause, Ulrike and Gato, Joshua (2019), 'Escaping Humanitarian Aid in Camps? Rethinking the Links Between Refugees’ Encampment, Urban Self-Settlement, Coping and Peace', Friedens-Warte, 92 (1/2), 76-97, Link.

Abstract: Most refugees flee violent conflicts and seek peace and safety in host countries in the global south, where humanitarian refugee aid appears essential. However, for access to aid, refugees are often settled in camps, which are criticized for strict hierarchies, limited livelihoods and prevalent violence. This article asks whether some refugees choose to live in urban areas to get away from camps. Based on empirical research in Uganda, the article centers on refugees’ narratives to shed light on their experiences in camps and their reasons for living in Uganda’s capital Kampala despite difficulties. Although many refugees’ decisions for the city are strongly influenced by seeking to avoid camps, a clear separation of camps and cities as sole sites of residence cannot be drawn. Refugees rather cope with issues strategically, for which questions of time and space are key. Their mobilities help the people as they strive to deal with the past, improve current livelihoods and find peaceful settings.

18.09.2019 Konferenzankündigung

Am 11. und 12. November findet "The German-Canadian Conference on Migration & Integration: Young (Forced) Migrants and their Families" statt. Die Konferenz wird von Débora Maehler und Steffen Plötzschke des Gesis sowie Ulrike Krause der Universität Osnabrück organisiert.

Link

21.08.2019 Neue Publikation zu Flüchtlingslagern

Krause, Ulrike (2019), 'Flüchtlingslager: Im Spannungsverhältnis zwischen Schutz, Macht und Agency', in Agnes Bresselau von Bressensdorf (ed.), Über Grenzen. Migration und Flucht in globaler Perspektive seit 1945 (Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht), 87-103, Link.

13.08.2019 Neue Publikationen

Krause, Ulrike (2019), 'Gender Relations in Confined Spaces. Conditions, Scope and Forms of Sexual Violence against Women in Conflict-related Refugee Camps', Forschung DSF No 50 (Osnabrück: Deutsche Stiftung Friedensforschung), Link.

Rosenow-Williams, Kerstin; Zimmermann, Inga; Bergedieck, Alina (2019), 'Human Security Perspectives on Refugee Children in Germany', Children & Society 33 (3), 253–269. Link

20.06.2019 Vorträge zum Weltflüchtlingstag

Anlässlich des diesjährigen Weltflüchtlingstags organisieren Ulrike Krause und Inga Zimmermann eine Veranstaltung über „Flucht, Asyl und Flüchtlingsschutz: Globale und lokale Trends“. In diversen Vorträgen und Impulsen von Forschenden der Universität Osnabrück und darüber hinaus werden relevante Fragen aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven beleuchtet. Ort und Zeit: EW, Raum 15/424 und 15/E16, 10:15-14:00 Uhr.

Weitere Informationen und Pressemeldung

20.06.2019 Veröffentlichungen

Krause, Ulrike und Engler, Marcus (2019), ‘Globale Trends zu Flucht und Asyl: Mehr Geflüchtete in Langzeitsituationen, weniger dauerhafte Lösungen‘, FluchtforschungsBlog, 20 Juni 2019, Link.

Krause, Ulrike (2019), ‘Rethinking Refugee Women’s Power and Vulnerability’, RSC, Rethinking Refuge. Rethinking Refugees as Actors, Link.

14.06.2019 Aufsatz über Flüchtlingslager erschienen

Krause, Ulrike (2018), ‘Protection | Victimisation | Agency? Gender-sensitive Perspectives on Present-day Refugee Camps’, zeitgeschichte, 45 (4), 483–506, Link.

Abstract: All over the world, refugee camps serve as humanitarian spaces for the protection and assistance of refugees in host countries. But how do these camps function, which effects do camp structures have on refugees, and how do they cope with these effects? These questions form the core of this article. By drawing onthe growing multidisciplinarybodyof literature and, in part, original research conducted with refugees in Uganda, practices of humanitarian agencies as well as refugees in camps are explored from a gender-sensitive perspective. The article shows how camps are shaped by various forms of ambivalence, including provisional setups vs. protracted situations, protection measures vs. insecurity, female victims vs. male perpetrators or actors, and territorial inclusionvs. social exclusion. Based on that, it is argued that refugee camps are neither ‘neutral’ spaces of humanitarianism nor ‘safe harbours’ for refugees but purposefully established enterprises in which women, men, girls, boys, and other people determined as refugees (try to) create meaningful lives, despite the adversities they face.

22.03.2019 Neues Forschungsprojekt von der Deutsche Stiftung Friedensforschung bewilligt

Die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF) hat das Forschungsvorhaben mit dem Titel Frauen, Flucht – und Frieden? Friedensfördernde Praktiken von Frauen in Flüchtlingslagern bewilligt, was überaus erfreulich ist. Anhand einer Fallstudie im Aufnahmelager Kakuma in Kenia und explorativer Forschung möchte da Projekt untersuchen, welche Verständnisse insbesondere Frauen, die vor gewaltsamen Konflikten geflohen sind, von Frieden haben, wie sie sich für Frieden einsetzen sowie welche Möglichkeiten und Grenzen sie in ihren friedensbezogenen Praktiken erfahren.

Eine Zusammenfassung des Vorhabens ist hier sowie auf der Seite der DSF zugänglich.

15.03.2019 Inga Zimmermann als neue wissenschaftliche Mitarbeiterin

Heute beginnt Inga Zimmermann ihre Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Flucht- und Flüchtlingsforschung. Zuvor war sie an der Ruhr-Universität Bochum tätig. Ihre Forschung konzentriert sich auf Zwangsmigration, Flüchtlingsschutz in Deutschland, Bildungsmigration und Europäische Union. Herzlich Willkommen an der Universität Osnabrück.

08.03.2019 Sammelband in Paperback erschienen

Kürzlich ist der Sammelband ‚Gender, Violence, Refugees‘ herausgegeben von Susanne Buckley-Zistel und Ulrike Krause in Paperback erschienen.

Zusammenfassung: Providing nuanced accounts of how the social identities of men and women, the context of displacement and the experience or manifestation of violence interact, this collection offers conceptual analyses and in-depth case studies to illustrate how gender relations are affected by displacement, encampment and return. The essays show how these factors lead to various forms of direct, indirect and structural violence. This ranges from discussions of norms reflected in policy documents and practise, the relationship between relief structures and living conditions in camps, to forced military recruitment and forced return, and covers countries in Africa, Asia and Europe.

Link zum Sammelband 

08.03.2019 Neuer Blogbeitrag anlässlich des Weltfrauentags

Zum Weltfrauentag ist ein Blogbeitrag von Hannah Schmidt und Ulrike Krause über “Flucht, Frauen und Handlungsmacht” auf dem FluchtforschungsBlog erschienen.

Abstract: Zum heutigen Weltfrauentag möchten wir den Blick auf die Lage geflüchteter Frauen in Aufnahmeländern legen. Zweifelsohne sind sie weltweit häufig mit diversen Gefahren konfrontiert, jedoch lassen sie diese nicht passiv über sich ergehen. Anhand unserer Forschung mit geflüchteten Frauen in Uganda zeigen wir, dass Frauen gegen Gefahren vorgehen, ökonomische Netzwerke aufbauen und sich für Wandel einsetzen.

Link zum Beitrag

06.03.2019 Neuer Beitrag zum Austausch von Wissenschaft und Praxis

In der Zeitschrift Wissenschaft und Frieden ist ein Beitrag mit dem Titel “Wissenschaft und Praxis. Transdisziplinarität in der Friedens- und Konfliktforschung” erschienen, den Ulrike Krause gemeinsam mit Cordula Dittmer und Christiane Fröhlich verfasst hat.

 Abstract: Friedens- und Konfliktforschung changiert seit ihrer Gründung zwischen dem Anspruch, qualitativ gehaltvolle Wissenschaft zu betreiben und zugleich normativ-politisch mit ihrer Forschung auch einen Beitrag zu nachhaltigem Frieden leisten zu wollen. In aktuellen Krisen- und Konfliktkontexten werden die damit verbundenen Fragen und Herausforderungen jedoch zunehmend komplexer. Antworten können nur noch unter Einbezug einer Vielzahl unterschiedlicher Akteure und Wissensbestände als transdisziplinäres Projekt gefunden werden – so die Meinung auch etablierter Förderinstitutionen. Wie sich dieser Spagat in der Friedens- und Konfliktforschung gegenwärtig gestaltet und welche Rolle der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis dabei spielt, beleuchtet der folgende Beitrag.

Link zum Beitrag

06.01.2019 Blogreihe zum Projekt 'Globaler Flüchtlingsschutz und lokales Flüchtlingsengagement' erschienen

Im Wissensschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung L.I.S.A. ist eine neue Reihe mit Beiträgen zum Forschungsprojekt ‘Globaler Flüchtlingsschutz und lokales Flüchtlingsengagement. Ausmaß und Grenzen von Agency in gemeindebasierten NGOs von Flüchtlingen’ erschienen. Das Projekt wird von der Gerda Henkel Stiftung gefördert.

Beiträge in der Reihe:

Auftaktbeitrag von Ulrike Krause: Geflüchtete und ihre Sicherheit: humanitärer Schutz vs. Handlungen der Geflüchteten (05.01.2019)

Beitrag von Hannah Schmidt: Wirtschaftliche Risiken für und Praktiken von Geflüchteten in Aufnahmelagern (19.01.2019)

Beitrag von Ulrike Krause: „We live in a group“: Zur Rolle von sozialen Gruppen als Bewältigungsstrategien von Geflüchteten in Kampala (02.02.2019)

Beitrag von Isreal Katembo: Refugee Youths as Development Partners, Not Merely Recipients (16.02.2019)

Beitrag von Ulrike Krause und Hannah Schmidt: ‚Refugee-led CBOs‘: Gruppen und Organisationen von Geflüchteten und ihre Rolle für Schutz- und Unterstützungsleistungen (23.02.2019)