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SOZIALWISSENSCHAFTEN


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Abgeschlossene Forschungsprojekte

Projekt: MEGA IV/5. Einleitung und Herausgabe des fünften Bandes der vierten Abteilung der Marx-Engels-Gesamtausgabe

Projektleitung: Prof. Dr. Matthias Bohlender

Laufzeit: 01/2012 bis 10/2013

Kooperation: MEGA an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Berlin;

Publikation:

Marx Engels Gesamtausgabe (MEGA2), Band IV/5, Exzerpte und Notizen Sommer 1845 bis Dezember 1850. Berlin: Akademie Verlag (i.E.); Graßmann, Tim: Marx in Manchester. Karl Marx und die britische Linke in den Manchester-Heften; Masterarbeit, HU Berlin 2012.

Projekt: Evaluation des Gesetzes zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes – Informationsfreiheitsgesetz des Bundes (IFG)

Projektleitung: Prof. Dr. Jan Ziekow, Deutsches Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung Speyer (FÖV)/Institut für Gesetzesfolgenabschätzung und Evaluation Speyer (InGFA)

Mitarbeiter/innen: Dr. Elisabeth Musch (wissenschaftliche Mitarbeiterin Fachgebiet Staat und Innenpolitik( , Dr. Alfred G. Debus

Laufzeit: 04/2011 bis 04/2012

Förderung: Innenausschuss des Deutschen Bundestages

Die Evaluation des IFG Bund untersucht, inwieweit die Zielsetzungen des Gesetzes seit dessen Inkrafttreten im Jahr 2006 in der Implementation durch Behörden des Bundes erreicht wurden. Dabei wird auch ergründet, ob und wenn ja, welche unerwarteten Folgen und Nebenwirkungen sich bei der Implementation ergaben. Ausgehend von Konflikten, die sich in der Anwendung abzeichneten, basiert die Evaluation auf einer Auswertung der Rechtsprechung und Kommentarliteratur sowie einer empirisch-sozialwissenschaftlichen Analyse.

Publikation:

Ziekow, Jan/Debus, Alfred G./Musch, Elisabeth (2013): Bewährung und Fortentwicklung des Informationsfreiheitsrechts. Evaluierung des Informationsfreiheitsgesetzes des Bundes im Auftrag des Deutschen Bundestages (Schriften zur Evaluationsforschung, Bd. 1). Baden-Baden: Nomos.

Projekt: Fukushima. Die Katastrophe und ihre Folgen,(gefördert durch die Universitätsgesellschaft Osnabrück, die Sievert AG, Köster AG und VHS Osnabrück).

Projektleiter: Prof. Dr. Roland Czada

Laufzeit: 2011-2012

Das Projekt befasst sich mit den Auswirkungen der von Erdbeben und Tsunamis ausgelösten Reaktorkatastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Dai Ichi auf Gesellschaft, Wirtschaft, Umwelt und Politik in Japan sowie auf die Energiepolitik weltweit. Im Mittelpunkt stehen die Chancen einer Energiewende, die Neubewertung des Restrisikos ziviler Kernkraftnutzung, Probleme bei der Herausbildung einer japanischen Zivilgesellschaft, neuere Entwicklungen im japanischen Parteiensystem sowie der Zusammenhang von Antiatomprotest und politischen Ausstiegsszenarien.

Publikation:

Fukushima. Die Katastrophe und ihre Folgen. Frankfurt am Main: Peter Lang 2013 (Hrsg. mit György Széll).

Projekt: Nichtstaatliches Konfliktmanagement. Die Rolle von NGOs im Umgang mit nichtstaatlichen Gewaltakteuren

Projektleitung: Prof. Dr. Ulrich Schneckener

Projektmitarbeiterinnen: Dr. Claudia Hofmann (01.08.2008-30.07.2010), Eva Dingel (01.11.2010-30.04.2011)

Laufzeit: 8/2008 bis 4/2011

Förderung: Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF)

Abschlussbericht:

Schneckener, Ulrich (2013): Zwischen Vermittlung und Normdiffusion. Möglichkeiten und Grenzen internationaler NGOs im Umgang mit nicht-staatlichen Gewaltakteuren, Forschung DSF No. 35, Osnabrück: Deutsche Stiftung Friedensforschung 2013. Hier online abrufbar.

Projekt: Religionen und Weltfrieden. Zum Friedens- und Konfliktlösungspotenzial von Religionsgemeinschaften

Projektleitung: Prof. Dr. Roland Czada

Laufzeit: 2010−2011

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung in Kooperation mit der Deutschen Stiftung Friedensforschung, dem Forschungsverbund Religion und Konflikt und den Osnabrücker Friedensgesprächen

Ausgehend von der ambivalenten Rolle von Religionsgemeinschaften in Konfliktsituationen wird nach den friedensstiftenden Potentialen von Glaube und Religion gefragt. Gegenstand der Analyse sind die friedensethischen theologischen Grundlagen in den Weltreligionen und historisch praktische Friedensinitiativen und –prozesse in verschiedenen Ländern und Konfliktregionen.

Publikationen:

  • Religions and World Peace. Religious Capacities for Conflict Resolution and Peacebuilding. Baden-Baden: Nomos 2013. Edited volume (Hrsg. mit Thomas Held und Markus Weingardt).

  • Introduction. In: Czada, Roland / Thomas Held / Markus Weingardt (Hrsg.): Religions and World Peace. Religious Capacities for Conflict Resolution and Peacebuilding. Baden-Baden: Nomos 2012, 9−18 (mit Thomas Held und Markus Weingardt).

  • Religionen und Weltfrieden. Friedens- und Konfliktlösungspotentiale von Religionsgemein­schaften. Stuttgart: Kohlhammer 2013 (Hrsg. mit Reinhold Mokrosch und Thomas Held). Hier online abrufbar.

Projekt: Seclusion and Inclusion in the European Polity: Institutional Change and Democratic Practices. (European University Institute, Florenz)

Projektleiter: Prof. Dr. Roland Czada

Laufzeit: 2008-2010

Das Projekt befasst sich mit der Analyse der Ursachen, Prozesse und Auswirkungen von politischer Seklusion und Inklusion auf der europäischen und der nationalen Ebene der alten Mitgliedstaaten sowie mit den Verflechtungen zwischen diesen Ebenen. Die Analyse konzentriert sich vorrangig auf die Rolle der Institutionen im Prozess der Seklusion und auf deren Einfluss auf die demokratischen Funktionen der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten. Weitere Informationen finden Sie hier.  

Projekt: Graduiertenkolleg 1410 Zivilgesellschaftliche Verständigungsprozesse vom 19. Jh. bis zur Gegenwart. Deutschland und die Niederlande im Vergleich

Projektleitung: apl. Prof. Dr. Christiane Frantz, Dr. Loek Geeraedts, Professor Dr. Lutgart Missinne, Professor Dr. Friso Wielenga und Prof. Dr. Annette Zimmer, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Laufzeit: 01/2007 bis 04/2010

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Die im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs entstandene Dissertation untersucht Konsultationen des Staates mit Migrantengruppen bzw. religiösen Gruppen in den Politikfeldern Integrationspolitik und Religionspolitik/Religious Governance im deutsch-niederländischen Vergleich. Vor dem Hintergrund zeitlich unterschiedlich gelagerter Konfliktereignisse können die Strategien nationaler Regierungen und Verwaltungen im Umgang mit zugewanderten ethnischen und religiösen Minderheiten über Traditionen der Interessenvermittlung und Merkmale der Politik- und Verwaltungssysteme erklärt werden.

Publikation:

Musch, Elisabeth (2011): Integration durch Konsultation? Konsensbildung in der Migrations- und Integrationspolitik in Deutschland und den Niederlanden. Münster: Waxmann Verlag.

Projekt: Netzwerk The Heuristic Value of Integration Models for International Comparisons

Projektleitung: Dr. Claudia Finotelli, Universitad Complutense/Instituto Universitario Ortega y Gasset, Madrid und Dr. Ines Michalowski, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)

Laufzeit: 01/2009 bis 11/2009

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Das Netzwerk befasste sich in interdisziplinärer Zusammensetzung mit Fragen über den heuristischen Wert von Integrationsmodellen für internationale Vergleiche. In meinem eigenen Beitrag zeigte ich auf der Grundlage einer Diskussion unterschiedlicher den Niederlanden zugeschriebener Integrationsmodelle (Multikulturalismus, Konkordanzdemokratie), dass die politische Strategie niederländischer Regierungen im Umgang mit zugewanderten ethnischen und religiösen Minderheiten von Pfadabhängigkeit geprägt ist.

Publikation:

Musch, Elisabeth (2012): Models of Integration in Research and Politics: A Case Study of the Netherlands, in: IMIS-Beiträge 41/2012 (hrsg. v. Vorstand des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück), S. 31−51. Hier online abrufbar.

Deutsch-Japanische Forschergruppe „Deutschland und Japan nach 1989“

Projektleitung: Prof. Dr. Roland Czada

Laufzeit: 2005−2008

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Japan Society for the Promotion of Science)

Das Projekt geht der Frage nach, wie ähnliche wirtschafts- und sozialpolitische Probleme und Reformbedarfe in den beiden unterschiedlichen politischen Systemen verarbeitet werden, und wie sich dabei die politischen Systeme selbst verändern.

Publikationen:

  • (with Kenji Hirashima) Germany and Japan after 1989. Reform Pressures and Political System Dynamics. ISS Research Series 33. Institute of Social Sciences, University of Tokyo 2008. Edited Journal Volume.

  • From Muddling Through to Struggling Through: Political Reforms in Germany. 2009. In: ISS Research Series 33. Institute of Social Sciences, University of Tokyo 2009, 75−92.

  • The Governance of Immigrant Integration in Europe. In: ISS Research Series 47. Institute of Social Sciences, University of Tokyo 2012, 77−90.

Informationen zu weiteren abgeschlossenen Projekten aus den vergangen Jahren finden Sie auf den einzelnen Seiten der Fachgebiete des Fachbereichs.