INSTITUT FÜR

SOZIALWISSENSCHAFTEN


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Prof. Dr. phil. Matthias Bohlender

Fachbereich 1: Kultur- und Sozialwissenschaften
Seminarstraße 33
49074 Osnabrück

Raum: 04/216
Sprechzeiten: Do 14-15.30
Tel.: +49 (0) 541 969 4621
E-Mail: mbohlend@uni-osnabrueck.de

Lehrveranstaltungen

Aktuelles

Sprechstunden in der vorlesungsfreien Zeit :

Do., 21. Juli 2016, 14-16 Uhr
Di., 09. August 2016, 14-16 Uhr
Do., 15. September 2016, 14-16 Uhr

Arbeits- und Forschungsbereiche

Politische Theorie und Ideengeschichte
Geschichte des Wissens
Gouvernementalität und Regierungsdenken
Diskursanalyse und Epistemologie

Forschungsschwerpunkte

Genealogien des Sozialen
Geschichte und Kritik der politischen Vernunft
Sprache der Politik - Rhetoriken der Macht

Ausgewählte und aktuelle Veröffentlichungen

Bücher:

Handeln unter Risiko. Gestaltungsansätze zwischen Wagnis und Vorsorge. Hrsg. mit H. Münkler u. S. Meurer. Bielefeld: transkript 2010.

Sicherheit und Risiko. Über den Umgang mit Gefahr im 21. Jahrhundert. Hrsg. mit H. Münkler u. S. Meurer. Bielefeld: transkript 2010.

Metamorphosen des liberalen Regierungsdenkens. Politische Ökonomie, Polizei und Pauperismus. Weilerswist: Velbrück Wissenschaft 2007.

Deutschlands Eliten im Wandel. Hrsg mit H. Münkler u. G. Straßenberger. Frankfurt/New York: Campus 2006.

Die Rhetorik des Politischen. Zur Kritik der politischen Theorie. Berlin: Akademie Verlag 1995.


Aufsätze:

Die Unzulänglichen oder Wie man Langzeitarbeitslose regiert, in: Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken, 66(2012), H 757,S. 557-565.

Liberales Regierungsdenken. Zur Genealogie einer politischen Rationalität, in: Ingo Elbe/Sven Ellmers/Jan Eufinger (Hg.): Anonyme Herrschaft – Zur Struktur moderner Machtverhältnisse. Eigentum, Gesellschaftsvertrag, Staat III. Münster: Westfälisches Dampfboot (i.E.)

Von Marienthal zu Hartz IV. Zur Geschichte und Gegenwart des Regierens von „Langzeitarbeitslosigkeit“, in: Mathias Lindenau/Marcel Meier Kressig (Hg.): Zwischen Sicherheitserwartung und Risikoerfahrung. Vom Umgang mit einem gesellschaftlichen Paradox in der Sozialen Arbeit. Bielefeld: transcript 2012, S. 141-166.

Was ist Kritik? Versuch einer Archäologie, in: Harald Bluhm/Karsten Fischer/Marcus Llanque (Hg.): Ideenpolitik. Geschichtliche Konstellationen und gegenwärtige Konflikte. Berlin: Akademieverlag 2011, S. 3-19.

Soziale (Un)Sicherheit. Zur Genealogie eines Dispositivs moderner Gesellschaften. In: H. Münkler/M. Bohlender/S. Meurer (Hg.), Sicherheit und Risiko. Über den Umgang mit Gefahr im 21. Jahrhundert. Bielefeld: transcript 2010, S. 101-124.

Die Herrschaft der Gedanken. Über Funktionsweise, Effekt und die Produktionsbedingungen von Ideologie. In: H. Bluhm (Hg.), »Karl Marx/Friedrich Engels: Die deutsche Ideologie« in der Reihe Klassiker Auslegen, Berlin: Akademie Verlag 2009, S. 42-57.

„Um die liberale Bourgeoisie aus ihrem eignen Munde zu schlagen“. Friedrich Engels und die Kritik im Handgemenge. In: Marx-Engels-Jahrbuch 2007. Hrsg. von der Internationalen Marx-Engels Stiftung, Berlin 2008, S. 9-33.

Menschenmachen. Luc Boltanskis „Soziologie der Abtreibung“. In: Merkur. Zeitschrift für europäisches Denken, 62 (2008), H. 706, S. 244-250. Auch: Eßlinger Zeitung, 12./13. April 2008, S. 33 und Revista de Sociologica 22 (2008), S. 257-261.

Michel Foucault – Für eine Geschichte und Kritik der politischen Vernunft. In: H. Bluhm/J. Gebhardt (Hrsg.), Politische Ideengeschichte im 20. Jahrhundert. Konzepte und Kritik. Baden-Baden 2006, S. 89-106.

Demokratie und Imperium. Tocqueville in Amerika und Algerien. In: Berliner Journal für Soziologie, 15 (2005), H. 4, S. 523-540.

Das Gespenst der „Arbeitslosigkeit“. Zur Genealogie des Wohlfahrtsstaates. In: Merkur. Zeitschrift für europäisches Denken, 58 (2004), H. 667, S. 998-1008.

Metamorphosen des Gemeinwohls. Von der Herrschaft guter polizey zur Regierung durch Freiheit und Sicherheit. In: H. Münkler/H. Bluhm (Hg.), Gemeinwohl und Gemeinsinn I. Historische Semantiken politischer Leitbegriffe. Berlin 2001, 247-274.

Povertà, lavoro e società civile. Il governo dei poveri nell´epoca della ricchezza delle nazioni. In: Filosofia Politica, 1 (2000), 101-128.

Der Malthus-Effekt. Vom Ethos der Aufklärung zur Geburt des Liberalismus. In: K. Fischer (Hrsg.), Neustart des Weltlaufs. Fiktion und Faszination der Zeitwende. Frankfurt a. Main 1999, 36-64.

Die Poetik der Schlacht und die Prosa des Krieges. Nationalverteidigung und Bürgermiliz im moralphilosophischen Diskurs der schottischen Aufklärung. In: J. Kunisch/H. Münkler, Die Wiedergeburt des Krieges aus dem Geist der Revolution. Berlin 1999, 17-42.

Wie man die Armen regiert. Zur Genealogie liberaler politischer Rationalität. In: Leviathan, 26 (1998). 497-521.

Government, Commerce und Civil Society. Zur Genealogie der schottischen politischen Ökonomie. In: H. Kaelble/J. Schriewer (Hrsg.), Gesellschaften im Vergleich. Forschungen aus Sozial- und Geschichtswissenschaften, Frankfurt a. M. 1998, 115-147.

Curriculum Vitae

Seit April 2009 Professor für Politische Theorie an der Universität Osnabrück.
2006 – 2009 Forschungskoordinator für den Aufbau eines interdisziplinären Forschungszentrums 'Security and Risk' an der Humboldt Universität zu Berlin (Exzellenzcluster).
2005 Habilitation im Fach Politikwissenschaft an der Philosophischen Fakultät III der Humboldt Universität zu Berlin mit der Arbeit „Metamorphosen liberalen Regierungsdenkens“; Privatdozent.
2004 – 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Forschungskoordinator der interdisziplinären Arbeitsgruppe „Eliten-Integration“ an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
2003 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität (Vertretung).
2001 – 2003 Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur „Geschichte der politischen Ökonomie und liberaler Gouvernementalität“.
1995 – 2000 wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Forschungsprojekt der interdisziplinären Forschergruppe „Historisch-sozialwissenschaftlicher Gesellschaftsvergleich“ an der Humboldt Universität zu Berlin.
1994 Promotion zum Dr. phil. im Fach Politische Wissenschaften mit einer Arbeit über „Die Rhetorik des Politischen. Zur Kritik der politischen Theorie“ (Prädikat: eximium).
1991 – 1993 Promotionsstipendium der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
1983 – 1993 Studium der Philosophie, Politischen Wissenschaften und Germanistik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.

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